May 27 2009
Terminator Salvation
Marcus Wright wartet in der Todeszelle auf seine Hinrichtung. Es sind nur noch wenige Stunden bis zur tödlichen Giftspritze. Dr. Serena Koogan ist seine letzte offizielle Besucherin im Gefängnis. Die vom Krebs schwer gezeichnete Ärztin bittet ihn um einen letzten Gefallen. Marcus soll seinen Körper einem guten Zweck widmen. Für einen letzten Kuss willigt er ein und vermacht seinen Körper Dr. Koogan und ihrer Forschung bei ihrem Arbeitgeber…Cyberdyne.
15 Jahre später im Jahr 2018 kämpft die Menschheit einen erbitterten Krieg gegen die Maschinen. John Connor (gespielt von Christian Bale) ist der vermeintliche Messias des Widerstands. Er führt mit seinem Team eine Rettungsmission in einer Skynet Forschungseinrichtung durch. Doch die Mission endet im Desaster und Connor ist der einzige Überlebende des Teams. Er ist allerdings nicht der einzige, der es lebendig aus dem Forschungslabor heraus geschafft hat. Ein menschliches Versuchskaninchen (Sam Worthington) hat ebenfalls überlebt.
Während Connor umgehend mit der Zentrale des Widerstandes Kontakt aufnimmt um ihnen persönlich von den Ereignissen in der Forschungsstation zu berichten, trifft der überlebende Gefangene im zerstörten Los Angeles auf Kyle Reese (Anton Yelchin). Kyle kämpft in LA auf verlorenen Posten gegen die Maschinen. Auf sich alleine gestellt beschließen beide LA zu verlassen und sich mit anderen Mitgliedern des Widerstands zusammenzuschließen.
John Connor bereitet sich nach seinem Briefing im Hauptquatier des Widerstands auf die bevorstehende Offensive der Menschheit gegen Skynet vor. Es ist dem Widerstand gelungen das zentrale Abschaltsignal der Maschinen zu entschlüsseln. Sie haben sozusagen den universellen “Ausschalter” entdeckt. Die Offensive soll in vier Tagen am 4. Juli starten. Eile ist geboten, denn nach einer abgefangen Todesliste plant Skynet die Führung des Widerstandes binnen Wochenfrist zu terminieren. Eine Liste auf der sich auch Connors Name und der des Zivilisten Kyle Reese befindet. Ist es daher wirklich ein Zufall, dass der mysteriöse Überlebende aus der Forschungseinrichtung eben jenen Kyle Reese gefunden hat? Hieß nicht auch John Connors Vater aus der Zukunft “Kyle”?
Kritik
Regisseur McG (”Charlie’s Angels”) verpasst dem Film einen düsteren Look, entsättigte Farben, viel Grau, viel Metall und Wüste. Christian Bale (”The Dark Knight”, “Harsh Times”, “The Machinist”) mimt dazu passend einen grimmigen trockenen Anführer, der durch sein Schicksal und die Erwartungen an seine Person bedrückt zu sein scheint. Im Vergleich zu Bale mangelt es den anderen Schauspielern jedoch ein wenig an Präsens. Am Plot liegt dies allerdings nicht. Er ist solide, gibt den weiteren Rollen ausreichend Raum und bietet sowohl Fans als auch Neulingen Platz sich wiederzufinden. Die Kopfjagden der drei vorherigen Teilen werden nun erfolgreich in die Szenerie eines existenziellen Vernichtungskrieges überführt. Neben dem visuellen Stil überzeugt hier vor allem der Sound und zeigt was Kinoklang bedeuten kann.
Fazit
Mit “Terminator Salvation” geht die Saga um den Killer-Roboter und John Connor erfolgreich in die vierte Runde. “Terminator Salvation” bietet krachende Action, Verfolgungsjagden, Special Effects, Explosionen und einen fulminanten Sound wie man es von ihm erwartet. Die Geschichte um den Kampf Mensch gegen Maschine wird gekonnt weitererzählt und führt den SciFi-Action-Klassiker erfolgreich in die Post-Schwarzenegger Ära.
