September 15 2008
The House Bunny
Shelly ist blond, schlank und ein wandelnder Männertraum. Einer von vielen, die auf der Playboy Mansion eine Party nach der anderen feiern. Doch Shelly lebt schon viele Jahre in der Villa und ist mittlerweile zur guten Seele des Hauses geworden. Sie ist ein positiver Mensch der an das Gute glaubt und positive Energie auf jeder Party ausstrahlt. Die nächste Party soll ein Höhepunkt des Jahres werden. Es ist die Feier für Shellys 27. Geburtstag. Doch es gibt ein bitteres Erwachen. 27 jahre das sind 58 Jahrein Bunny-Jahren: Shelly ist zu alt. Sie wird aus der Villa geschmissen.
Shelly (gespielt von Anna Faris) war ihr gesamtes Erwachsenenleben einBunny in der Playboy Mansion. Nun muss sie binnen weniger Stunden ausziehen. Mittellos und ohne Familie steht das WaisenkindShelly vor dem nichts. Sie lebt in ihrem schrottreifen Auto und ist mit dem Leben außerhalb derPlayboy Mansion hoffnungslos überfordert. Doch dann trifft sie zufällig auf ein paar Studentinnen und folgt ihnen…in eine Art Mini-Mansion! Shelly findet heraus, dass die Studentenwohnheime der Mädchen eine Art Mansion in klein sind. Doch ihre Versuche als Hausmutter aufgenommen scheitern. Nur die Außenseiterinnen des “ZETA” Haus sehen in Shelly eine Chance und nehmen sie auf. Immerhin ist Shelly Expertin im Beliebtsein, Parties organisieren und Männer aufreissen. Und was Männer betrifft sind die schrulligen Mädels von ZETA absolute Nieten. Was wohl auch ein Grund dafür ist, dass sie keine neuen Mitglieder für ihr Haus gewinnen können.
Wenn sie nicht mindestens 30 neue Studentinnen dazu bringen sich bei ZETA einzuschreiben, wird der Dekan ihr Haus und ihre Studentenverbindung schließen. Alle Hoffnungen ruhen nun auf Shelly. Wird es ihr gelingen aus den unbeliebten grauen Mäusen beliebte Partytiger zu machen und ihr neues Zuhause zu retten?
Kritik
“The House Bunny” isteine Komödie in bekannter Teen-Movie Art. Es gelingt Anna Faris (”Scary Movie”, “Lost in Translation”, “Brokeback Mountain”) das naive Blondchen mit dem guten Herz in einer lüstigen Weise zu spielen und den ein oder anderen platten Lacher zu retten. Der Film zieht sich allerdings in der Mitte ein wenig und trotz dem einen oder anderen erfrischenden Lacher, bleibt das Niveau des Films recht dünn. Regisseur Fred Wolf bleibt bei dieser Adam Sandler Produktion hinter seinen Möglichkeiten zurück. Wolf hat sich einen Namen durch seine Arbeit bei “Saturday Night Life” gemacht, geht aber bei seinem ersten Kinofilm als Regisseur auf Nummer sicher. Er setzt auf leichte Teenie-Kost mit prominenten Gastauftritte von Hugh Heffner, Katharine McPhee (American Idol) oder Rumer Willis (Tochter von Bruce Willis und Demi Moore).
Fazit
“The House Bunny” ist leichte Kost nach dem Muster von ”Natürlich Blond” und den bekannten Sandler-Filmen. Der Film bietet gute Unterhaltung mit dem ein oder anderen auch für Erwachsenere geeigneten Lacher. Wer Filme wie “Natürlich Blond” mag, der kann getrost ins Kino gehen und wird sich gut unterhalten fühlen. Der Rest kann sich das Geld für das Kinoticket sparen und auf die TV-Ausstrahlung warten ohne etwas verpasst zu haben.
Interesting to know.